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Souveräne KI für Kommunen — welche Anbieter kommen infrage?

Kurz: Für Kommunen ist die entscheidende Frage nicht, welcher Anbieter „souverän“ heißt, sondern welche Nachweise sich einem Rechnungsprüfungsamt vorlegen lassen. Wir haben alle 21 Anbieter gegen sechs prüfbare Kriterien gestellt: EU-Sitz, keine US-Eigentümerstruktur, BSI C5, ISO/IEC 27001, belegter AVV und belegtes Trainings-Opt-out. 8 Anbieter erfüllen mindestens fünf davon nachweisbar: DeepL (DE), IONOS (AI Model Hub) (DE), OVHcloud (AI Endpoints) (FR), T-Systems / Open Telekom Cloud (AI Foundation Services) (DE), Mistral AI (La Plateforme) (FR), Regolo.ai (IT), Scaleway (FR), STACKIT (DE). 6 Anbieter weisen ein BSI-C5-Testat nach — für die öffentliche Verwaltung meist das gewichtigste Einzelkriterium. Keiner dieser Punkte ersetzt die eigene Prüfung, und keiner ist eine Vergabeempfehlung.

AnbieterEU-Sitzkeine US-EignerBSI C5ISO 27001AVVkein Trainingerfüllt
DeepL6/6
IONOS (AI Model Hub)6/6
OVHcloud (AI Endpoints)6/6
T-Systems / Open Telekom Cloud (AI Foundation Services)6/6
Mistral AI (La Plateforme)5/6
Regolo.ai5/6
Scaleway5/6
STACKIT5/6
EUrouter4/6
Exoscale4/6
GreenPT4/6
Hetzner4/6
Nebius (Token Factory)4/6
Opper AI4/6
Aleph Alpha3/6
Infomaniak3/6
Lyceum Technology3/6
Gcore2/6
Nordference2/6
Requesty2/6
Black Forest Labs1/6

„✓“ heißt: durch eine verlinkte Primärquelle belegt. „–“ heißt: nicht belegt — das kann bedeuten, dass die Eigenschaft fehlt, oder dass sie nicht öffentlich nachweisbar ist. Beides ist für eine Vergabe relevant, aber es ist nicht dasselbe. Details je Anbieter im Profil.

Was Kommunen beim KI-Einsatz sonst beachten müssen, steht im Ratgeber für Kommunen. Keine Rechtsberatung und keine Vergabeempfehlung.